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Nexus Components

Erwachsen werden – wie der Joystick robust wurde

Growing up - how the joystick got tough

WENN eine anspruchsvolle Aufgabe zu erledigen ist, stehen die Chancen gut, dass Sie einen Joystick finden. In Bergbau-Lkw, Kränen, Forstmaschinen und Flugzeugen – überall dort, wo ein großes Objekt gesteuert werden muss – nutzen Joysticks elektrische Schaltkreise, um aus einer geringen Kraft eine große Wirkung zu erzielen.

Es gibt verschiedene Geschichten darüber, wann der Joystick zum ersten Mal auftauchte – man nimmt jedoch an, dass Robert Esnault-Pelterie, ein französischer Pilot, ihn als Erster verwendete. Es gibt auch die Version, dass der Pilot A. E. George, der 1910 in Newcastle einen Doppeldecker flog, den „George Stick“ erfand, aus dem schließlich der Joystick wurde. Nicht zu vergessen der Pilot und Erfinder James Henry Joyce aus Missouri, der dem „Joyce Stick“ möglicherweise seinen Namen gab.

Welche Geschichte wahr ist, werden wir wohl nie erfahren. Sicher ist aber, dass sich der Joystick seit dem frühen 20. Jahrhundert stark weiterentwickelt hat. Die Deutschen erfanden um 1944 ihren eigenen, um ihn zur Raketensteuerung in Bombenflugzeugen einzusetzen.

In den 1960er-Jahren machte sich eine weitaus weniger tödliche Art von Fluggerät die Technologie zunutze – funkgesteuerte Modellflugzeuge. Als Nächste griffen die Konstrukteure elektrischer Rollstühle wegen ihrer Präzision darauf zurück, und die NASA setzte Joysticks an den Testmodellen der Mondlandefähre im Rahmen der Apollo-Missionen ein. Unterdessen wurde der Joystick in der Schwerindustrie erwachsen und robust. Die Hall-Effekt-Technologie funktioniert über eine hohe Lebensdauer hinweg und ist bei sachgemäßer Abdichtung unempfindlich gegen Staub, Schmutz, Schlamm und Wasser.

Es handelt sich zudem um eine berührungslose Technologie – also verschleißarm – und sie ist dank ihrer geringen Anzahl an Bauteilen recht einfach zu montieren. Die einfache Bauweise macht Hall-Effekt-Joysticks ideal für den Einbau in beengten Umgebungen – etwa Fernbedienungen oder Fahrzeugbedienfelder –, die Stößen und Vibrationen ausgesetzt sind. Außerdem bieten sie extreme Robustheit und eine lange Lebensdauer bei einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ruffys HE2-Serie etwa hat eine Lebensdauer von fünf Millionen Zyklen und wurde speziell für raue Umgebungen wie den Marineeinsatz, die Schwerindustrie und „Belly-Box“-Kransteuerungen entwickelt, bei denen die Ausrüstung extrem starker Beanspruchung standhalten muss.

Mit einer Abdichtung von mindestens IP67 ist er aus einer robusten Edelstahlwelle und einer Messing-Kardanaufhängung (schwenkbare Lagerung) gefertigt, die sehr hohen Eingangskräften standhält. Er kann bei Temperaturen von -40 °C bis 85 °C betrieben werden.

Wie alle Nexus-Produkte lässt er sich vollständig individuell anpassen, mit einer Auswahl an Montageoptionen, Griffen, Begrenzern und unterschiedlichen Ausgängen. Zu den elektrischen Ausgangsoptionen gehören werkseitig vorprogrammiertes Analog, USB HID 1.1 oder Cursor Control. Jede Einheit wird mit Montagematerial und Elektrokabel geliefert. Die HE2-Serie können Sie sich hier ansehen – http://nexuscomponents.co.uk/Search/?q=HE2

Foto von NeONBRAND auf Unsplash

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