Das Geschäft erweitern – Marquardt setzt auf eine innovative Zukunft

Der NEXUS-Lieferant Marquardt blickt stets in die Zukunft. Und mit der gerade eröffneten neuen Entwicklungs- und Innovationszentrale für 30 Millionen Euro hat das Unternehmen eine neue Basis für über 600 Ingenieure, Techniker und Fachkräfte geschaffen.
Das Innovationszentrum (EIZ) befindet sich am Hauptsitz von Marquardt in Deutschland – auch wenn das Unternehmen weltweit Standorte in Asien, Afrika, Amerika und Europa unterhält und dabei seine Wurzeln als Familienunternehmen bewahrt.
Matthias Marquardt, Enkel eines der Firmengründer und Mitglied des Beirats der Marquardt Gruppe, sagte: „Die Marquardt-Gesellschafter setzen – wie ihre Vorfahren – auf den langfristigen Erfolg des Familienunternehmens.“
Nexus ist stolz darauf, mit einem Unternehmen verbunden zu sein, das sich nie auf seinen Lorbeeren ausruht, obwohl es über ein so beneidenswertes Sortiment an Schaltern für jeden erdenklichen Einsatzzweck verfügt.
Die Reinvestition in das Unternehmen ist eine Grundüberzeugung des in den 1920er-Jahren gegründeten Unternehmens, das jedes Jahr rund zehn Prozent seines Umsatzes für neue Forschung und Entwicklung zurücklegt.
Es ist ein Ansatz, der dazu geführt hat, dass das Unternehmen ausgehend von seinem soliden Fundament in der Produktion von Schnappschaltern und Kippschaltern an der Spitze der Entwicklung von Eco-Schaltern für eine zunehmend energiebewusste Welt steht.
Es hat sich zudem in den Bereich der E-Mobilität und der Batteriemanagementsysteme für eine neue Generation von Fahrzeugen weiterentwickelt und ist mit einer modularen, individuell anpassbaren Produktpalette wegweisend im Bereich der E-Bikes.
Das neue Gebäude wird einen Ausbildungszentrumsbereich für über 120 junge Menschen bieten, die technische Berufe an vernetzten Messinstrumenten der Industrie 4.0, an den modernsten Laborarbeitsplätzen oder an CNC-Fräsmaschinen erlernen können. Als eines der modernsten Ausbildungszentren der Region wird es Theorie und Praxis eng miteinander verknüpfen.
Die Büro- und Entwicklungsräume des EIZ sind um zwei lichtdurchflutete Atrien herum angeordnet. Das Gebäude umfasst außerdem ein neues Betriebsrestaurant.
Die Klimatisierung war ein Faktor beim Entwurf, der ein Blockheizkraftwerk umfasst, das die jährlichen CO2-Emissionen um rund 100 Tonnen reduziert. Das Unternehmen erzeugt zusätzliche Energie über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des EIZ; zu Spitzenzeiten produziert sie bis zu 100 Kilowatt Strom.
Im gesamten Gebäude kommen zudem LEDs mit Tageslichtsteuerung zum Einsatz, die den Stromverbrauch im Vergleich zu herkömmlicher Beleuchtung um 60 Prozent senken. Geheizt und gekühlt wird über eine umweltfreundliche Betonkernaktivierung.
Dr. Harald Marquardt, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, sagte, die Investition sei eine Fortsetzung der Zukunft des Unternehmens.
Er sagte: „Die räumliche Struktur des neuen Gebäudes unterstützt den agilen und kreativen Austausch zwischen den Abteilungen. Damit wird das Gebäude zu einer architektonischen Antwort auf die großen Zukunftsherausforderungen unserer Branchen – ganz gleich, ob es um digitale Vernetzung, die weitere Aufwertung von Fahrzeuginnenräumen, Elektromobilität oder Smart-Home-Lösungen geht.“
Bild – Marquardt
